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Pädagogische Grundhaltung

Das Kind ist aktiv, neugierig, emotional, geistig und körperlich beweglich. Es ist die kompetenteste Person für seine persönliche und schulische Entwicklung. Jedes Kind lernt durch Beziehungen. Die Lehrer-Kind-Beziehung und die Kind-Kind-Beziehung bilden daher das Fundament des Lernens und Lehrens. Durch unser Zutrauen und unsere Ermutigung werden und bleiben Schüler leistungsstark. Die Integrität der einzigartigen Persönlichkeit des Kindes werden dabei gewahrt.

Durch selbstbestimmtes Spielen und Lernen wird das Vertrauen des Schülers in seine Selbstkompetenzen gefördert. Die wesentliche Grundhaltung der Lehrperson besteht darin, dem Kind zuzuhören und es in seinem intrinsischen Lernen zu stärken. Die Lehrperson ist in erster Linie Lernbegleiter und nicht Wissensvermittler. Die Lehrperson gestaltet Lernkulturen, welche verschiedenartiges, selbstständiges Lernen ermöglichen und nimmt die Kinder in die Verantwortung ihren eigenen Lernprozess in die Hand zu nehmen. Die Lernumgebung ist nach Möglichkeit so gestaltet, dass das Kind in allen Bereichen freien Zugang zu den Lernmaterialien erhätl. Die Lernangebote wachsen aus den Interessen des Kindes, was ein offenes Ohr der Lehrperson für seine Anliegen voraussetzt.

Der individuelle Lernweg des Schülers richtet sich nach dessen Entwicklungsstand und Bedürfnis. In Anbetracht der natürlich gegebenen Entwicklungsunterschiede kann der Lehrplan nur als Leitlinie und nicht als zeitlich vorgegebener Standardraster gelten.
Ein entspanntes Lern- und Lehrklima ist nur möglich, wenn wir alle zu unserer Fehlerhaftigkeit stehen und wir um die Möglichkeiten des Wachstums unserer Kompetenzen wissen. Darum stellen wir an die Kinder grundsätzlich positive Lernerwartungen verbunden mit einer konstruktiven Fehlerkultur.

Die Lehrperson ist sich ihrer Führungsposition bewusst und bildet durch ihre professionelle Haltung ein lern- und leistungsförderndes Klima. Sie weiss von dem positiven Einfluss, welche eine objektive, den Kindern wohlgesinnte Wahrnehmung auf die Lernbeziehung hat. Sie versteht es, eingeholte oder spontan erhaltene Schülerfeedbacks wirksam umzusetzen. Regelmässige Lerngespräche bilden die Basis für die selbstständige und selbstwirksame Arbeit der Schüler. Verschiedene Lehrmittel und Lernmethoden werden je nach Bedürfnis der Schüler eingesetzt. Die Lehrperson kennt den Entwicklungsstand der einzelnen Kinder. Die Lernstandserfassung geschieht vorwiegend individuell. Das Kind ist bei den Standort- und Zeugnisgesprächen in der Regel anwesend. Die Gespräche finden auf der Basis des ICF (International Classification of Functioning, Disability and Health) statt.

Um Missverständnisse zu verhindern und Klarheit zu wahren stehen die Lehrpersonen untereinander im ständigen Austausch. Durch gegenseitiges Beobachten, konstruktives Nachfragen, Spiegeln und Feedback lernen sie sich in ihrem Tun immer wieder neu kennen und haben so die Möglichkeit, ihre Arbeit im Einzelnen sowie im Team zu reflektieren und weiterzuentwickeln.
Die Lehrpersonen sind sich ihrer Vorbildfunktion bewusst und pflegen einen respektvollen Umgang. Durch Ehrlichkeit und Klarheit werden Selbsttäuschung und Selbstgefälligkeit vermieden. So entwickeln sie gegenseitiges Vertrauen und die Flexibilität eigene Vorstellungen zurückzustellen oder loszulassen. Bei Unklarheiten wird direkt nachgefragt.

Das Wohlergehen eines jeden Mitglieds wird in der Teamarbeit berücksichtigt. Bedürfnisse werden bekannt gegeben und respektiert. Die Lehrpersonen fordern wenn nötig gegenseitig Unterstützung und holen diese auch von externen Fachpersonen ein.